Zu Peptide wird viel diskutiert, selten mit Kontext. Hier stehen zuerst die Grundlagen in geordneter Reihenfolge, danach die praktischen Hinweise.
Geprüft am 2026-06-10. Was noch umstritten ist, wird als umstritten gekennzeichnet.
== Heilkunde und Esoterik == Viele Edel- bzw. Schmucksteine wurden von der Antike bis in die frühe Neuzeit auch in der Heilkunde (Lithotherapie), z. B. durch Marbod von Rennes und Hildegard von Bingen sowie Šamsaddīn Muḥammad al-Akfānī († 1348) beschrieben, pharmazeutisch aufbereitet und medizinisch gebraucht und finden heute noch in der Esoterik als Zauberstein oder Heilstein Verwendung oder sollen in Amuletten vor schlechten Einflüssen schützen. Tatsächliche Wirkungen sind wissenschaftlich nicht nachweisbar. Bücher, in denen Mineralien im Allgemeinen und Schmucksteine im Besonderen sowie deren Verwendung beschrieben werden, wie etwa bei Aristoteles, Albertus Magnus oder al-Bīrūnī, bezeichnet man als Steinbücher beziehungsweise Lapidarien oder auch Gemmenbücher. Zu den ältesten deutschsprachigen Steinbüchern zählt das sogenannte Prüller Steinbuch, ein kleines, gemeinsam mit dem Prüller Kräuterbuch überliefertes Lapidar aus dem 12. Jahrhundert, das die heilenden Kräfte von 12 Edelsteinen zum Inhalt hat. Als lapides quinque pretiosi („Fünf Edelsteine“) galten noch in der frühen Neuzeit Saphir, Sardus, Granat, Smaragd und Hyazinth. In mittelalterlichen Steinbüchern, etwa dem in Reimpaarversen verfassten von Volmar aus dem 13. Jahrhundert, werden auch mineralische Arzneidrogen behandelt. In manchen Handschriften finden sich Inhalte von Konrad von Megenbergs sechstem Buch der Natur über Edelsteine.
Quellen: de.wikipedia.org
== In der Populärkultur == Die Schmucksteine haben die französische Sängerin und Songwriterin Nolwenn Leroy zu ihrem Album Gemme (Schmuckstein) und der gleichnamigen Single aus dem Jahr 2017 inspiriert.
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Walter Schumann: Edelsteine und Schmucksteine. Alle Arten und Varietäten. 1900 Einzelstücke. 16., überarbeitete Auflage. BLV Verlag, München 2014, ISBN 978-3-8354-1171-5. Florian Neukirchen: Edelsteine: Brillante Zeugen für die Erforschung der Erde. Springer Spektrum, Heidelberg 2012, ISBN 978-3-8274-2921-6 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche). Bernhard Bruder: Geschönte Steine. Das Erkennen von Imitationen und Manipulationen bei Edelsteinen und Mineralien. Neue Erde, Saarbrücken 2005, ISBN 3-89060-079-4. Christoph Gerhardt: Zu den Edelsteinstrophen in Heinrichs von Mügeln „Tum“. In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur (Tübingen). Band 105, 1983, S. 80–116, doi:10.25353/ubtr-svcg-6f7d-9b6f, urn:nbn:de:hbz:385-1-15539. Gerda Friess: Edelsteine im Mittelalter. Wandel und Kontinuität in ihrer Bedeutung durch zwölf Jahrhunderte (in Aberglauben, Medizin, Theologie und Goldschmiedekunst). Gerstenberg, Hildesheim 1980, ISBN 3-8067-0833-9. Hans Lüschen: Die Namen der Steine. Das Mineralreich im Spiegel der Sprache. 2. Auflage. Ott Verlag, Thun 1979, ISBN 3-7225-6265-1. Ulrich Engelen: Die Edelsteine in der deutschen Dichtung des 12. und 13. Jahrhunderts (= Münstersche Mittelalter-Schriften. Band 27). Fink, München 1978, ISBN 3-7705-1242-1 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttps%3A%2F%2Fdigi20.digitale-sammlungen.de%2Fde%2Ffs1%2Fobject%2Fdisplay%2Fbsb00042225_00001.html~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). Gerhard Eis: Andreas Jeßner über die Edelsteine (1595).
Quellen: de.wikipedia.org
In: Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Band 34, Nr. 1, 1941, S. 68–76, JSTOR:20774096. Urban T. Holmes: Mediaeval gem stones. In: Speculum. Band 9, Nr. 2, 1934, S. 195–204, doi:10.2307/2846596 (englisch).
Quellen: de.wikipedia.org
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